Chronisches Erschöpfungssyndrom

Das Chronische Erschoepfungssyndrom ist eine Erkrankung, welche die Psyche und den Koerper betrifft. Mehr Informationen finden Sie hier

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Was tun bei Schwindelgefühl und Übelkeit?

Schwindelgefühle stellen für den Betroffenen stets eine Belastung dar. Umso unangenehmer werden Schwindelattacken jedoch, wenn sie von Übelkeit oder anderen Symptomen, wie etwa Kopfschmerzen oder Benommenheit begleitet werden.

Um die richtigen Maßnahmen bei Schwindelgefühl und Übelkeit einleiten zu können, muss man zunächst herausfinden, um welche Art von Schwindel es sich beim Betroffenen handelt.

Verschiedene Schwindelformen unterscheiden

Der Drehschwindel lässt sich von den Betroffenen meist sehr exakt beschreiben. Man hat das Gefühl, dass die Umgebung sich um einen herum dreht wie in einem Karussell. In aller Regel hat Drehschwindel seine Ursache in einer Einschränkung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr. Charakteristisch hierfür sind Drehschwindelattacken, die plötzlich einsetzen, und mehrere Sekunden oder auch Stunden anhalten können. Diese Attacken sind häufig mit starker Übelkeit verbunden, die bis zum Erbrechen führen kann. Auch eine verminderte Hörleistung ist während akuter Drehschwindelattacken möglich.

Bei einem gutartigen Lagerungsschwindel verspürt der Betroffene sekundenlange Drehschwindelattacken sowie in manchen Fällen auch eine begleitende Übelkeit. Grund für das Auftreten eines gutartigen Lagerungsschwindels ist die Ablösung von winzigen Steinchen im Bereich des Innenohrs, die in den hinteren Bogengang im Ohr fallen und bei schnellen oder abrupten Bewegungen des Kopfes zu Schwindel und Übelkeit führen können.

Abhilfe bei Schwindel mit Übelkeit

Grundsätzlich gelten für die verschiedenen Schwindelformen entsprechend unterschiedliche Therapieansätze. Bei allen therapeutischen Möglichkeiten steht natürlich im Fokus, den Schwindel und damit einhergehende Übelkeit beim Betroffenen zu lindern oder komplett zu vermeiden. Während man beim gutartigen Lagerungsschwindel mit speziellen Lagerungsübungen gute Behandlungserfolge erzielen kann, kommen bei der Therapie des Drehschwindels andere Maßnahmen zum Einsatz.

Medikamente zur Akuthilfe

Erste Abhilfe in akuten Fällen können spezielle Medikamente verschaffen, die zentral im Gehirn wirken und Schwindelgefühle mit all ihren Auswirkungen reduzieren oder ganz verhindern können. Allerdings dürfen diese Medikamente nicht über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden. Sie beheben zudem nicht die Ursache für das Auftreten des Schwindels, sondern nur die Symptome.
Bei starken Schwindelattacken ist es natürlich grundsätzlich ratsam, sich hinzusetzen oder am besten hinzulegen. Dies gilt umso mehr, wenn die Schwindelgefühle von mäßiger bis starker Übelkeit begleitet werden.
Des Weiteren können rezeptfreie Medikamente oder auch Hausmittel eingesetzt werden, um die Übelkeit, die mit den Schwindelgefühlen einhergeht, abzuschwächen.
Sollte die Übelkeit mit Erbrechen verbunden sein, muss darauf geachtet werden, dass der Körper nicht austrocknet. Eine Austrocknung lässt sich durch Symptome wie allgemeine Schwäche oder einen trockenen Mund leicht erkennen. Um einer solchen Austrocknung vorzubeugen, sollten immer wieder kleine Schlucke stilles Wasser oder Kräutertee getrunken werden.

Hausmittel, die gegen Übelkeit bei Schwindelanfällen helfen können

Grundsätzlich sollte bei Übelkeit auf scharf gewürzte oder fettige Speisen verzichtet werden. Im Falle von Erbrechen ist es nicht weiter schlimm, wenn eine Zeit lang ganz auf Nahrung verzichtet wird. Fühlt man sich dann allmählich etwas besser, kann dem Körper etwas magenschonende Kost zugeführt werden, wie etwa Kartoffelbrei, Bananenbrei oder Zwieback.
Bei Übelkeit haben sich zudem die folgenden Hausmittel bewährt:

  • Das Trinken von warmem Kamillen-, Ingwer- oder Pfefferminztee.
  • Sollte der Schwindel erträglich sein, kann ein Spaziergang an der frischen Luft gegen Übelkeit helfen. Sollte man sich allerdings unsicher auf den Beinen fühlen, kann es bereits helfen, sich auf einen Stuhl in den Garten oder auf den Balkon zu setzen oder einmal die Wohnung gründlich durchzulüften.
  • Das Trinken von einem Glas Wasser, in das zuvor einigen Tropfen Zitronensaft gegeben wurden.
  • Da Möhren viele Ballaststoffe enthalten, die im Darm Giftstoffe binden, können sie dafür sorgen, dass die Übelkeit schneller wieder abklingt. In diesem Fall sind Möhrenbrei oder eine Möhrensuppe empfehlenswert.

via Ständig müde

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Was hilft bei HWS-Schwindel?

Vom sogenannten HWS-Syndrom ist die Halswirbelsäule getroffen, die Beschwerden im Nacken- und Halsbereich hervorruft. Zu diesen Beschwerden zählen neben Kopfschmerzen auch Schwindelattacken.

Bei der Halswirbelsäule handelt es sich um ein sehr bewegliches Knochenkonstrukt, das aus den sieben obersten Wirbeln der Wirbelsäule sowie ihren Bandscheiben besteht. Aufgrund von Verletzungen oder Verschleiß kann sich im Laufe der Zeit ein HWS-Syndrom entwickeln. Hierbei können Nervenwurzeln im Bereich der Halswirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen sein. Charakteristisch für diese Krankheit ist eine ganze Reihe an Beschwerden im Nacken- und Halsbereich, die sich jedoch auch auf andere Körperpartien auswirken können.

Ursachen für ein HWS-Syndrom

Das Auftreten eines HWS-Syndroms mit all seinen unangenehmen Auswirkungen auf den Betroffenen kann verschiedene Gründe haben:

  • Degenerative Veränderungen: Vereinfacht gesagt sind hierunter Verschleißerscheinungen, die meist altersbedingt auftreten, zu verstehen. Auch durch rheumatische Erkrankungen können solche Verschleißerscheinungen ausgelöst werden.
  • Muskelverspannungen: Verspannungen im Bereich der Nackenmuskulatur können zu Nackenschmerzen und Schwindelanfällen führen. Diese Verspannungen wiederum lassen sich häufig auf Fehlhaltungen, in manchen Fällen aber auch auf einen zu hohen Stresspegel zurückführen.
  • Entzündliche Prozesse: Die unangenehmen Symptome eines HWS-Syndroms können auch durch entzündliche Prozesse, beispielsweise aufgrund einer rheumatischen Erkrankung oder einer akuten Infektion, ausgelöst werden.
  • Tumore oder Operationen: In seltenen Fällen kann ein HWS-Syndrom die Folge einer Operation an der Wirbelsäule sein. Ähnliches gilt auch für Tumore an der Wirbelsäule.

Welche Symptome sind bei einem HWS-Syndrom typisch?

Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich oberhalb der Wirbelsäule sind ein charakteristisches Merkmal für ein HWS-Syndrom. Die betroffenen Stellen reagieren besonders empfindlich auf Druck oder Klopfen. Verstärkt werden die Schmerzen zusätzlich, wenn der Kopf bewegt wird. Dieser Schmerz kann unter Umständen bis in die Arme hinein ausstrahlen. Die Muskulatur von Schulter und Nacken sind bei einem HWS-Syndrom in der Regel verhärtet bzw. verspannt.
Durch die permanenten Verspannungen werden die Nerven gereizt und reagieren ihrerseits mit Empfindungsstörungen, beispielsweise in Form von Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in Armen, Nacken oder Schulter. In besonders schweren Fällen lassen sich auch Lähmungserscheinungen beobachten. Ebenso können leichte oder starke Kopfschmerzen, Hörstörungen (Tinnitus), Störungen des Sehvermögens und mäßige bis starke Schwindelattacken auftreten.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei einem HWS-Syndrom?

Die Therapiemöglichkeiten bei einem HWS-Syndrom hängen stets von der jeweiligen Ursache ab. Bei der chronischen Form eines HWS-Syndroms beispielsweise lässt sich durch physikalische Therapie und die Gabe von Medikamenten häufig nur eine Schmerzlinderung, jedoch keine Heilung erreichen.

Medikamente: Sollte das HWS-Syndrom mit Schmerzen verbunden sein, kann der Arzt schmerzlindernde Arzneimittel, sogenannte Analgetika, verschreiben. Abhängig von der Ursache des HWS-Syndroms lassen sich auch muskelentspannende Mittel, sogenannte Relaxantien, und Antirheumatika einsetzen. Diese können entweder in Tablettenform oder als Spritzen verabreicht werden.

Wärmetherapie: Muskelentspannung und Schmerzlinderung lässt sich eventuell durch Wärme, in Form von Wärmekompressen, einem Wärmekissen oder Rotlicht erreichen.

Physiotherapie: Damit die Beweglichkeit der Halswirbelsäule wiederhergestellt und die verspannte Muskulatur gelockert werden kann, können krankengymnastische Übungen Abhilfe schaffen und zugleich die Ursache für das Auftreten des HWS-Syndroms beheben.

Ruhigstellung: Durch eine Halskrawatte kann die Halswirbelsäule entlastet und ruhig gestellt werden. Diese Maßnahme kommt heute jedoch fast ausschließlich bei einem akut auftretenden HWS-Syndrom zum Einsatz. Eine solche Halskrawatte darf nur über einen kurzen Zeitraum getragen werden, da ansonsten die Muskulatur im Nacken- und Halsbereich zusätzlich geschwächt wird.

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Der gutartige Lagerungsschwindel

Beim sogenannten Lagerungsschwindel treten die Beschwerden auf, wenn die Betroffenen den Kopf zur Seite neigen. Diese Form des Schwindels wird auch als Kopflageschwindel bezeichnet.

Gekennzeichnet ist der Lagerungsschwindel durch kurze, aber heftige Schwindelanfälle, bei denen der Betroffene das Gefühl hat, dass sich die Umgebung um ihn herum dreht. Diese Schwindelanfälle treten häufig beim Aufstehen oder Aufrichten nach dem Schlaf oder beim Herumdrehen im Bett auf. Insbesondere in den ersten Wochen sind neben Schweißausbrüchen und Angstgefühlen auch Übelkeit und Erbrechen möglich. In den meisten Fällen löst dieselbe Kopfbewegung die Schwindelattacke aus, sodass die Betroffenen mit der Zeit Strategien entwickeln, um die entsprechende Kopfhaltung zu vermeiden.

Was ist der Grund für das Auftreten des Lagerungsschwindels?

Wenn sich die Schwindelgefühle auf eine sogenannte Cupulolithiasis zurückführen lassen, spricht man von einem gutartigen Lagerungsschwindel. In diesem Fall haben sich kleine Kalksteinchen im Gleichgewichtsorgan des Innenohrs aus dem hinteren Vorhofsäckchen gelöst und an der Kuppel des hinteren Bogengangs angesammelt, was in der Folge zu einer Funktionsstörung des Gleichgewichtsorgans führt.
Die Prognosen bei einem Lagerungsschwindel sind im Allgemeinen positiv. In der Regel klingen sie innerhalb weniger Monate oder sogar Wochen spontan wieder ab. In seltenen Fällen kann der gutartige Lagerungsschwindel jedoch auch über mehrere Jahre anhalten.
Sollte der Verdacht bestehen, dass für den Lagerungsschwindel Erkrankungen des Gehirns verantwortlich sind, muss im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung geprüft werden, ob Schädigungen im Bereich des Kleinhirns, verursacht durch Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Blutungen oder Tumore vorliegen.

Sind bleibende Schäden bei einem Lagerungsschwindel zu erwarten?

Der Lagerungsschwindel selbst gilt im Übrigen als ungefährlich, was jedoch nicht bedeutet, dass er für Betroffene keine Belastung darstellen würde. So kann es durch die häufigen Schwindelattacken zu psychischen Problemen kommen. Zudem ist durch die anfallsartigen Schwindelattacken stets die latente Gefahr vorhanden, zu stürzen. Während eines bestehenden Lagerungsschwindels sollten aus Gründen der Sicherheit daher beispielsweise Arbeiten auf einer Leiter vermieden werden.

Lagerungsschwindel in der Statistik

Von einem gutartigen Lagerungsschwindel sind etwa zwei Prozent der Menschen in Deutschland betroffen. In der Regel ist diese Form des Schwindels eher bei Personen im fortgeschrittenen Alter zu beobachten. So tritt die Erkrankung am häufigsten zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. Von einem gutartigen Lagerungsschwindel sind Frauen wesentlich häufiger als Männer betroffen. Unabhängig davon, ob die Erkrankung behandelt wurde oder nicht, tritt der Schwindel bei 30 bis 50 Prozent der Betroffenen erneut auf.

Behandlungsmöglichkeiten bei einem gutartigen Lagerungsschwindel

Bei allen Typen des Lagerungsschwindels kommen sogenannte „Befreiungsmanöver“ zum Einsatz. Diese Übungen kann der Patient eigenverantwortlich zuhause durchführen, nachdem er die korrekten Ausführungen dieser Übungen von einem Physiotherapeuten oder einem Arzt demonstriert bekommen hat. Durch diese Übungen gelingt in den meisten Fällen eine rasche und damit für den Patienten eindrucksvolle Behandlung. Grundlage dieser Übungen ist es, die in den einzelnen Bogengängen verlorengegangenen Teilchen aus den Bogengängen zurück in den Utriculus zu führen. Bei der Vielzahl der Patienten lassen sich bereits nach wenigen Übungseinheiten deutliche Erfolge und damit eine Linderung der Symptome beim gutartigen Lagerungsschwindel feststellen.

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Warum schwindelig beim Aufstehen?

Viele Menschen dürften das Problem kennen: Man liegt oder sitzt ganz entspannt, doch in dem Moment, wenn man dann aufsteht, überkommt einen das Gefühl, der Raum würde schwanken, sich drehen oder bewegen.

Dieses Phänomen kann bereits innerhalb weniger Sekunden schon wieder vorbei sein; es können sich zu den heftigen Schwindelattacken aber auch noch weitere Symptome, wie Sehstörungen, leichtes Taumeln, Schweißausbrüche oder Übelkeit gesellen. Die durch Aufstehen entstandenen Schwindelgefühle werden unter dem Begriff Lagerungsschwindel zusammengefasst.

Wie kommt es zu Lagerungsschwindel?

Um diese Frage beantworten zu können, muss man sich zunächst einmal mit der Funktionsweise des Gleichgewichts im menschlichen Körper auseinandersetzen. Das Gleichgewichtsorgan befindet sich im Innenohr. Von den Augen und den Sinneszellen wird die derzeitige Körperhaltung registriert und diese Information anschließend an das Gehirn weitergeleitet. Sollte eines dieser feinfühligen Informationssysteme nicht einwandfrei funktionieren, kommt es beim Betroffenen zu einem Gefühl des Schwindels. Diese Reaktion ist bei extrem schnellen Bewegungen, etwa bei einer Achterbahnfahrt ganz natürlich. Sollte der Schwindel jedoch immer dann auftreten, wenn man den Kopf schnell dreht oder plötzlich aufsteht, kommt es im Gehirn zu einer kurzzeitigen Verminderung der Durchblutung. Sollte dieses Schwindelgefühl nicht sofort wieder verschwinden, ist dies für den Betroffenen zuerst einmal natürlich unangenehm und lästig, in den meisten Fällen jedoch völlig harmlos. Möchte man den einfachen Lagerungsschwindel vermeiden, ist es ratsam, langsam und nicht ruckartig aufzustehen und auf plötzliche Drehungen des Kopfes zu verzichten.

Und was, wenn der Schwindel nicht aufhört?

Sollte der Schwindel nach dem Aufstehen über einen längeren Zeitraum anhalten oder andere Beschwerden hinzukommen, wie Benommenheit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Seh- und Hörstörungen, sollte man den Gang zum Arzt nicht hinauszögern. Anhand verschiedener Untersuchungen kann der Mediziner herausfinden, welche Ursachen für den Schwindel verantwortlich sind. Die meisten dieser Ursachen sind vollkommen harmlos und lassen sich heutzutage recht einfach behandeln. Möglich sind beispielsweise ein zu hoher oder niedriger Blutdruck, eine Erkrankung des Innenrohres oder eine Auswirkung von eingenommenen Medikamenten. In manchen Fällen können jedoch auch eine Unterzuckerung, übermäßiger Alkoholgenuss oder eine Verkalkung der Arterien im Gehirn Grund für diese Schwindelattacken sein.

Mögliche Ursache: Die Halswirbelsäule

Nicht selten sind auch Blockaden an der Halswirbelsäule Grund für Schwindelattacken nach schnellen Bewegungen. Wenn die Muskeln im Bereich der Halswirbelsäule hart verspannt sind, werden die Gleichgewichtsrezeptoren, die sich in der Muskulatur am Hinterkopf befinden, abgeklemmt, was zu Schwindelgefühlen führen kann. Sollte man also regelmäßig unter Schmerzen am Hinterkopf, hartnäckigen Nackenverspannungen und Schmerzen am Schulterblatt leiden, und dann beim Aufstehen oder schnellen Kopfbewegungen Schwindelgefühle verspüren, kann man davon ausgehen, dass Verschleißerscheinungen an den Halswirbeln der Grund hierfür sind.

Der häufigste Grund: Störungen im Innenohr

Am häufigsten ist der Grund für Schwindel bei schnellen Kopfbewegungen allerdings im Innenohr zu suchen. In diesem befinden sich kleine Steinchen, die in manchen Fällen verklumpen und in der Folge Auslöser für unangenehme Schwindelanfälle sein können.

So lässt sich Schwindel beim Aufstehen vermeiden und behandeln

Die Art der Therapie bei Schwindel beim Aufstehen hängt natürlich von der jeweiligen Ursache ab, die am besten ärztlich abgeklärt werden sollte. Bei Blutdruckschwankungen etwa hilft regelmäßige Bewegung und/oder die Einnahme passender Medikamente aus, um Schwindelgefühle zu beseitigen. Sollte der Schwindel von der Halswirbelsäule kommen, können manuelle Therapien, Krankengymnastik oder Osteopathie Abhilfe schaffen. Bei Verklumpungen im Innenohr sind in der Regel verschiedene Lagerungsübungen vielversprechende Therapieansätze.

Einfache Tricks für den Alltag gegen Schwindel beim Aufstehen

  • Regelmäßige Bewegung in den Alltag einbauen: Bewegt man sich regelmäßig und ist körperlich aktiv, wird das Herz-Kreislauf-System gestärkt, was Schwindelanfällen entgegenwirken kann.
  • Langsames Aufstehen: Sollte man immer wieder unter Schwindelattacken leiden, nimmt man sich am besten etwas Zeit beim Aufstehen. Anstatt schnell vom Sofa oder aus dem Bett aufzuspringen, lieber erst einmal gerade hinsetzen, etwas warten und erst danach ganz erheben.
    Extra Tipp: Um die Blutzirkulation zu unterstützen, kann es zusätzlich helfen, die Beinmuskulatur im Liegen etwas zu bewegen, ehe man sich in die Vertikale bewegt.
  • Viel trinken: Eine regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist generell sehr empfehlenswert. Durch Flüssigkeitsmangel kann der Blutdruck gesenkt werden, was zu Schwindelattacken führen kann. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu achten, wenn man immer wieder unter Lagerungsschwindel zu leiden hat.
  • Kaffee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen: Tatsächlich kann das braune Energiegetränk dabei helfen, gut und schwindelfrei in den Tag zu starten. Durch das im Kaffee enthaltene Koffein wird der Blutdruck gesteigert, was Schwindelattacken minimieren kann.

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Wenn die Psyche der Grund für Dauerschwindel ist

Hinter dem Spruch „Da wird mir ganz schwindlig“ steckt mehr Wahrheit als man zunächst einmal denken mag. Tatsächlich können Phobien der Grund für dauerhafte Schwindelattacken sein.

Manche Menschen klagen von früh morgens bis spät abends über dauerhaften Schwindel. Sie selbst vergleichen dieses Gefühl mit einem permanenten Aufenthalt auf hoher See. Dauerhafter Schwindel kann tatsächlich eine extreme Belastung für die Betroffenen darstellen. Nicht ohne Grund existieren mittlerweile eigene Abteilungen, die sich mit Schwindel-Patienten beschäftigen, sogenannte Schwindelambulanzen. In diesen Ambulanzen zeigt sich häufig, dass als Ursache für den dauerhaften Schwindel keine körperlichen Ursachen vorliegen, sondern seelische.

Schwindelerkrankungen weit verbreitet

Schwindelerkrankungen sind hierzulande keineswegs vereinzelte Phänomene. Mediziner wissen, dass diese in Deutschland so häufig auftreten wie Kopfschmerzen. Untersuchungen haben ergeben, dass etwa zwölf Prozent aller Deutschen mindestens einmal im Leben unter Schwindelattacken zu leiden haben. In 30 Prozent dieser Fälle lassen sich psychische Erkrankungen als Grund für die Schwindelanfälle angeben.

Lange Ärzte-Odyssee für die Betroffenen

Als ob die Auswirkungen von dauerhaftem Schwindel nicht schon schlimm genug für die Betroffenen wären, so müssen sie vielfach wahre Ärzte-Marathons hinter sich bringen, ehe als Grund für die immer wiederkehrenden Schwindelanfälle die Psyche vermutet wird. Zuvor werden Patienten vielfach mit vagen Diagnosen abgespeist, wie etwa nicht genauer spezifizierbaren Problemen mit dem Herz-Kreislauf-System, Durchblutungsstörungen oder Blockaden an der Halswirbelsäule. In der Folge müssen sich Betroffene vielfach verschiedenen überflüssigen und wirkungslosen Therapien unterziehen und unnötige Medikamente einnehmen. Natürlich hilft davon nichts, denn die Ursache für den dauerhaften Schwindel liegt bei den Betroffenen ja in der Psyche und nicht in der Halswirbelsäule oder im Herz-Kreislauf-System.

Die Angst vor der nächsten Schwindelattacke als ständiger Begleiter

Personen, die dauerhaft unter Schwindelattacken zu leiden haben, werden also oftmals bei vielen Ärzten vorstellig, ohne jedoch einen konkreten Befund zu erhalten. In der Folge wächst bei den Betroffenen die Angst, unter einer wirklich schlimmen Krankheit zu leiden. Dies wiederum setzt einen verhängnisvollen Kreislauf in Gang: Je mehr sich die Betroffenen in Ängste hineinsteigern, umso mehr quittiert die Psyche diesen Druck mit weiteren Schwindelattacken. Für Schwindel-Patienten wird der Leidensdruck in manchen Fällen so stark, dass sie sich kaum noch trauen, das Haus zu verlassen.
Oftmals stehen am Anfang dieses Problems Phobien oder depressive Störungen. Besonders häufig leiden Betroffene unter Ängsten vor öffentlichen Plätzen, wie etwa Kaufhäusern, Marktplätzen oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Angst vor dem Kontrollverlust bei einem erneuten Schwindelanfall in der Öffentlichkeit ist für die meisten Patienten schlimmer, als wenn sie in ihrem vertrauten Umfeld einen Schwindelanfall bekommen. Bei manchen Menschen, die unter Phobien leiden, reagiert der Körper auf diesen psychischen Druck mit Zittern oder starkem Schwitzen; bei Schwindel-Patienten erfolgt die körperliche Reaktion eben in Form von Schwindel-Attacken. In der Folge erleben die Betroffenen dann den Schwindel als hauptsächliches Problem und erkennen nicht die Angst, die eigentlich dahintersteckt.

Therapiemöglichkeiten bei psychisch bedingtem Schwindel

Abhilfe gegen Schwindel, der durch psychische Faktoren ausgelöst wird, können spezielle Medikamente verschaffen. Jedoch bekämpfen diese nur die Symptome und nicht die Ursache selbst. Diese kann in der Regel nur im Rahmen einer Gesprächs- oder Verhaltenstherapie bzw. ausführlichen Gesprächen bei einem Psychiater festgestellt werden. Erst wenn die Ursache für die psychischen Probleme feststeht, kann eine entsprechende Therapie begonnen werden, mit dem Ziel, die Schwindelattacken zunächst zu lindern und mittel- bzw. langfristig komplett zu eliminieren.

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